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Sonntag, 20. August 2017

AGT-Toleranzbelegstelle HOHER-RANDEN

Zwischen Südschwarzwald und der Hegau –Bodenseeregion zieht sich entlang der Schweizer Grenze der Randen, ein zum größten Teil im Schweizer Kanton Schaffhausen liegender, plateauartiger Höhenzug

Bild 2: Eetwa 20 Drohnenvölker werden im Umfeld der Belegstelle aufgestellt

Der Hohe Randen, ein kleiner Teil im Norden, der die höchste Erhebung des Randen mit 924 m ü.M. enthält, befindet sich  bei der Ortschaft Fützen, einem Ortsteil der Gemeinde Blumberg im Schwarzwald-Baar-Kreis. Dieser Ort ist  bekannt durch die „Sauschwänzlebahn“, einer historischen Bahnstrecke, die heute als Museumsbahn betrieben wird.

Auf dieser höchsten Erhebung liegt auch die Belegstelle Hoher-Randen. Wegen der Abgeschiedenheit in einem Waldgebiet, teilweise mit Wiesen und Äckern durchzogen, fand sich hier ein idealer Ort um eine Belegstelle  zu betreiben. Der Höhenunterschied zu den naheliegenden Ortschaften beträgt z.B. bis Fützen 400m bei 3km Entfernung, somit ist eine Anpaarung für eine Landbelegstelle relativ sicher. Dass einige Züchter schon mehrere Jahrzehnte  ihre Königinnen ausschließlich auf dem hohen Randen begatten lassen, ist ein weiterer Nachweis der Qualität der Belegstelle.

Dies wurde durch eine Studie und Feldversuche in den 80er Jahren auch nachgewiesen. Ein weiterer Grund war auch die benachbarte schweizerisch Carnicabelegstelle  Hasenbuck, welche  heute noch vom Kantonalen Bienenzüchterverein Schaffhausen betrieben wird  und die Zusammenarbeit mit den deutschen Kollegen wird gepflegt.Somit ist auch der Schweizer Teil rund  um die Belegstelle überwacht.

Im Januar 1976 fanden sich 19 Interessierte aus der gesamten Raumschaft um den Randen zusammen, um den Züchterring Hoher-Randen zu gründen.
Imker aus Waldshut, Hegau, Bodensee, Schwäbischer-Alb, Rottweil , Villingen-Schwenningen, Donaueschingen, Schwarzwald und Imker des Imkervereins Blumberg, in dessen Vereinsgebiet der hohe Randen liegt, haben  mit viel Elan und Einsatz die Belegstelle aufgebaut und ins Laufen gebracht. Von der Gründung bis heute kümmert sich der Imkerverein Blumberg um den Unterhalt und die Pflege der Belegstelle.
Der Züchterring kümmert sich um die Auswahl und Bereitstellung der Drohnenvölker sowie die züchterischen  Angelegenheiten.
In der Gründungssatzung des Züchterrings wurde die „Reinhaltung und züchterische Bemühung zur Anpassung der Carnica-Sklenar-Linie an die geografische Lage“  festgeschrieben und die Belegstelle wurde somit zur Sklenar- Linienbelegstelle.  Im Jahre 1989 wurde sie zur „anerkannten Belegstelle im Landesverband Badischer Imker“ und erhielt den Zusatz Gebirgsbelegstelle. Die Zahl der aufgestellten Königinnen wuchs jährlich an und erreichte mit bis zu 1600 in den 90er Jahren die Spitze, danach sank allgemein das Interesse an der Bienenzucht und die Zahl der Züchter verringerte sich. Die jährlichen Königinnenanlieferungen gingen merklich zurück. Auch der Rückgang der Mitgliederzahl beim Sklenarbund machte sich ebenfalls bemerkbar und hinterließ Spuren.

Mit der Anerkennung zur Toleranzbelegstelle 2011 änderte sich dies und seither  nehmen die Auflieferungszahlen stetig zu. In 2016 wurden wieder fast 900 Königinnen aufgestellt, von denen 72% begattet wurden. Dies motiviert auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich jährlich neu um einen reibungslosen Ablauf und ein ansprechendes Umfeld kümmern.

Der Hohe Randen, ein kleiner Teil im Norden, der die höchste Erhebung des Randen mit 924 m ü.M. enthält, befindet sich  bei der Ortschaft Fützen, einem Ortsteil der Gemeinde Blumberg im Schwarzwald-Baar-Kreis. Dieser Ort ist  bekannt durch die „Sauschwänzlebahn“, einer historischen Bahnstrecke, die heute als Museumsbahn betrieben wird.

Auf dieser höchsten Erhebung liegt auch die Belegstelle Hoher-Randen. Wegen der Abgeschiedenheit in einem Waldgebiet, teilweise mit Wiesen und Äckern durchzogen, fand sich hier ein idealer Ort um eine Belegstelle  zu betreiben. Der Höhenunterschied zu den naheliegenden Ortschaften beträgt z.B. bis Fützen 400m bei 3km Entfernung, somit ist eine Anpaarung für eine Landbelegstelle relativ sicher. Dass einige Züchter schon mehrere Jahrzehnte  ihre Königinnen ausschließlich auf dem hohen Randen begatten lassen, ist ein weiterer Nachweis der Qualität der Belegstelle.

Dies wurde durch eine Studie und Feldversuche in den 80er Jahren auch nachgewiesen. Ein weiterer Grund war auch die benachbarte schweizerisch Carnicabelegstelle  Hasenbuck, welche  heute noch vom Kantonalen Bienenzüchterverein Schaffhausen betrieben wird  und die Zusammenarbeit mit den deutschen Kollegen wird gepflegt.Somit ist auch der Schweizer Teil rund  um die Belegstelle überwacht.

Im Januar 1976 fanden sich 19 Interessierte aus der gesamten Raumschaft um den Randen zusammen, um den Züchterring Hoher-Randen zu gründen.
Imker aus Waldshut, Hegau, Bodensee, Schwäbischer-Alb, Rottweil , Villingen-Schwenningen, Donaueschingen, Schwarzwald und Imker des Imkervereins Blumberg, in dessen Vereinsgebiet der hohe Randen liegt, haben  mit viel Elan und Einsatz die Belegstelle aufgebaut und ins Laufen gebracht. Von der Gründung bis heute kümmert sich der Imkerverein Blumberg um den Unterhalt und die Pflege der Belegstelle.
Der Züchterring kümmert sich um die Auswahl und Bereitstellung der Drohnenvölker sowie die züchterischen  Angelegenheiten.
In der Gründungssatzung des Züchterrings wurde die „Reinhaltung und züchterische Bemühung zur Anpassung der Carnica-Sklenar-Linie an die geografische Lage“  festgeschrieben und die Belegstelle wurde somit zur Sklenar- Linienbelegstelle.  Im Jahre 1989 wurde sie zur „anerkannten Belegstelle im Landesverband Badischer Imker“ und erhielt den Zusatz Gebirgsbelegstelle. Die Zahl der aufgestellten Königinnen wuchs jährlich an und erreichte mit bis zu 1600 in den 90er Jahren die Spitze, danach sank allgemein das Interesse an der Bienenzucht und die Zahl der Züchter verringerte sich. Die jährlichen Königinnenanlieferungen gingen merklich zurück. Auch der Rückgang der Mitgliederzahl beim Sklenarbund machte sich ebenfalls bemerkbar und hinterließ Spuren.

Mit der Anerkennung zur Toleranzbelegstelle 2011 änderte sich dies und seither  nehmen die Auflieferungszahlen stetig zu. In 2016 wurden wieder fast 900 Königinnen aufgestellt, von denen 72% begattet wurden. Dies motiviert auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich jährlich neu um einen reibungslosen Ablauf und ein ansprechendes Umfeld kümmern.

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22.06.2017