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    Am 09.07.2022 konnte der Projekttag der AGT nach zweijähriger Corona-Zwangspause wieder durchgeführt werden. Auf Einladung des…

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Projekttag der AGT 2022

Am 09.07.2022 konnte der Projekttag der AGT nach zweijähriger Corona-Zwangspause wieder durchgeführt werden.

Auf Einladung des Bieneninstitutes Kirchhain konnten sich die interessierten Züchter in Kirchhain treffen. Zum Projekttag sind 48 Mitglieder und Gäste aus ganz Deutschland und aus den Nachbarländern angereist. Da es immer noch Corona-Infektionen gibt, wurden bei den Vorträgen im Lehrsaal des Institutes Masken getragen.

Pünktlich um 10.00 Uhr konnte Leo Famulla die Anwesenden begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an die Gäste aus den Niederlanden, Belgien und der Schweiz.

Nach einem kurzen Blick auf das geplante Tagesprogramm konnte L. F. mit der Vorstellung der neu überarbeiteten Homepage der AGT beginnen. Die Internetseite www.toleranzzucht.de war in die Jahre gekommen und musste technisch und inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Eine Arbeitsgruppe hat sich diesbezüglich im letzten dreiviertel Jahr regelmäßig zu Videokonferenzen getroffen und die Neuerungen eingearbeitet.

Den nächsten Vortrag sollte Martin Gabel über das SMR-Projekt halten. Leider war Martin Gabel krankheitsbedingt nicht anwesend, weshalb die Präsentation von Dr. Ralph Büchler übernommen wurde. In seinem Vortrag wurde der Aufbau regionaler SMR-Zuchtlinien beschrieben und auf die weitere Vorgehensweise der AGT bei der Selektion auf SMR eingegangen.

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte die Präsentation von Dr. Ralph Büchler zur Selektion und Auslesearbeit am Bieneninstitut in Kirchhain. Er stellte die Abstammungen der verwendeten Zuchtmütter bis in die 70er Jahre vor. Die Vorgehensweise beim Aufbau der Prüfvölker wurde beschrieben. Das Ziel ist, möglichst keine Winterbehandlung bei den Völkern in der Leistungsprüfung durchzuführen.

Nach dem Vortrag, gegen 12.30 Uhr, gab es eine Mittagspause. Dr. Ralph Büchler und die Mitarbeiter des Bieneninstitutes hatten die Pause sehr gut vorbereitet, so dass nach der Stärkung in den Praxisteil eingestiegen werden konnte.

Bei einem Rundgang im Institut wurde das neue Betriebsgebäude besichtigt. Die Ausstattung ist für eine moderne Imkerei konzipiert. Es sind große Räumlichkeiten, ebenerdig, und alles ist gut zu erreichen. Nach der Besichtigung des Betriebsgebäudes ging es weiter zu den Zuchtköniginnen und zu den Drohnenvölkern, die für die künstliche Besamung verwendet werden.

Um einen Prüfstand des Institutes zu besichtigen, mussten die Teilnehmer mit den eigenen Fahrzeugen einige Kilometer fahren. Es wurden Fahrgemeinschaften gebildet. Am Standort sind 20 Völker aufgestellt, die sich in der Leistungsprüfung befinden. Einzelne Völker wurden geöffnet und die Teilnehmer waren über die Sanftmut und über das Verhalten der Völker sehr erfreut. Die Königinnen waren gekäfigt, um die Völker brutfrei zu bekommen.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Teilnehmer noch austauschen und züchterische Themen diskutieren. Gegen 16:30 war dann der Projekttag beendet.

Mein Dank gilt den Mittarbeitern des Bieneninstitutes Kirchhain für die hervorragende Ausrichtung des Projekttages.

 

L. Famulla